Wo Stille Urlaub macht

Über mich...
Dorfleben gegen Halbinsel
Im Mai 2024 begann für uns ein neues Kapitel – leise, aber voller Bedeutung.
Nach vielen Veränderungen in den vergangenen Jahren bin ich heute mit ganzem Herzen an diesem besonderen Ort angekommen. Geboren in Namibia, seit dem Jahr 2000 in Deutschland und in Görlitz aufgewachsen, hat mich mein Weg schließlich hierhergeführt – an diesen stillen, kraftvollen Ort am Quitzdorfer See.
Schon als Kind war ich oft hier: Gemeinsam mit meinen drei Geschwistern haben wir viele Wochenenden an diesem Ort verbracht. Daraus ist eine tiefe Verbundenheit entstanden – zu dieser besonderen Landschaft, zur Ruhe des Wassers und zu genau dem Gefühl von Ankommen, das uns bis heute begleitet.
Gemeinsam mit meinen sechs Kindern lebe ich nun seit zwei Jahren hier, fern vom früheren Dorfleben. An meiner Seite sind auch meine Mutter – und zusammen mit unseren langjährigen, uns sehr ans Herz gewachsenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die längst wie Familie für uns sind, führen wir dieses kleine Feriendorf mit viel Herzblut.
Seit März 2026 verantworte ich das operative Geschäft eigenständig – getragen von der Unterstützung meiner Familie, für die ich sehr dankbar bin.
Unsere Anlage auf der eigenen Halbinsel ist für uns weit mehr als nur ein Ort – sie ist ein Herzensprojekt, ein Rückzugsort und ein Zuhause, das wir Tag für Tag gestalten und pflegen.
Nicht alle Träume im Leben verlaufen so, wie man sie sich einst vorgestellt hat. Doch genau daraus ist die Kraft gewachsen, etwas Eigenes zu schaffen: einen Ort, der Wärme, Zusammenhalt und Geborgenheit ausstrahlt. All unsere Energie fließt in dieses kleine Kleinod – ein Zuhause für uns und, wenn Sie mögen, auch für Sie.
Und unser Weg geht weiter.
Neben dem bereits sanierten Bungalow „Kleine Freiheit 1“ widmen wir uns Schritt für Schritt weiteren Projekten: der behutsamen Pflege und Renaturierung der Anlage, der Gestaltung neuer Bereiche sowie vielen kleinen und großen Vorhaben, die diesen Ort noch besonderer machen. In den kommenden Jahren planen wir zudem die Sanierung der Einzelzimmer, um auch Durchreisenden und budgetbewussten Gästen ein angenehmes Zuhause auf Zeit bieten zu können.
Dabei steht für uns immer eines im Mittelpunkt: eine persönliche, familiäre Atmosphäre und echte Gastfreundschaft.
Unser Wunsch ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen zur Ruhe kommen, neue Kraft schöpfen und unvergessliche Erinnerungen sammeln können.
Von Herzen danken wir den treuen Stammgästen der ehemaligen Kimbucht für ihr Vertrauen – und freuen uns darauf, diesen besonderen Platz gemeinsam mit neuen und vertrauten Gästen weiter mit Leben zu füllen.
Doch was war vorher hier?
Zu DDR Zeiten war das "Weiße Haus" selbstverständlich Volkseigentum und wurde in die LPG Jänkendorf aufgenommen, eingegliedert... keine Ahnung irgendwie sowas...
Ein Ziegenhof befand sich zuallererst hier, damals war das Haus Viereckig. Ohne Baracken, Aufputzrohre und ohne zich Trennwände.
Auf https://dewiki.de/Lexikon/Talsperre_Quitzdorf findet man folgenden Text wann der See und warum er kam.
"Die Talsperre, in der der Schwarze Schöps angestaut wird, wurde 1965–1972 in der Nähe von Niesky als Kühlwasserreservoir für das Braunkohlenkraftwerk Boxberg erbaut. Die Inbetriebnahme fand 1974 statt. Die Talsperre hat eine Art Vorsperre, den Polder Reichendorf, und einen Seitendamm am Polder Kollm, aus dem das Wasser in die Talsperre gepumpt wird.
An der Stelle des Stausees befand sich bis 1969 das 200 Einwohner zählende Quitzdorf. Daran erinnert die Gemeinde Quitzdorf am See, die 1994 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Kollm und Sproitz hervorging. Der Ort Reichendorf, früher Kaana, musste dem Stausee 1981 weichen."
Weitere Infos zum Dorf Quitzdorf, findet man hier: https://dewiki.de/Lexikon/Quitzdorf_am_See.
In unserem Wohnhaus war das Gasthaus "Zum Stausee" untergerbacht. Zeitzeugen berichten hier von lustigen Trinkabenden und vom Schachspielen im Verein.
In den späten 80ern hat dann Kolping Bildungswerk die Gebäude und das gesamte Gelände bis zum Strand gepachtet und in den Bungalows und dem "Tourismusheim" wurde ein Familienferienlager eingerichtet. Viele unserer Gäste und Camper verbinden unsere Anlage mit den herrlichsten Kindheitserinnerungen.
Oben im "Weißen Haus" waren kriminelle (?) Jugendliche untergebracht. Anfang 2000 stellten Kolping Bildungswerk Sachsen KBS Insolvenzantrag, wen es interessiert, hierzu der Link . War wohl alles nicht ganz sauber. Oder hier.
Der Umbau dieses Gebäudes, wo jedes Zimmer ein Bad hatte, ist noch jetzt eine Herausforderung für uns als Familie.
Von Zeit zu Zeit kommen und Erzieherinnen von damals, um die Gebäude zu inspizieren und in vergangenen Zeiten zu schwelgen.
Anfang des 21. Jahrhunderts meldete der "Kolpingbildungsverein S..." Insolvenz an und viele Umbauten wurden nicht bezahlt- berichteten uns jedenfalls Handwerker aus der Region.
2003 Wurde das Haus von unserem Vorgänger zu einem Spottpreis aufgekauft und und seit dem wurden immer wieder Arbeiten am Haus durch geführt. Zur der Zeit also ca. 2003 bis 2023 gehörte unser Komplex zur Kimbucht.
*alle Angaben ohne Gewähr und von Dritten für Dritte.
Wer sich angegriffen fühlt meldet sich bitte und sagt uns wie es wirklich war ;)



Erholung- aber günstig!
Mit Kind, Hund und Kegel.



Haustiere kosten maximal 20€ / Buchung
Jegliche Vierbeiner sind herzlich Willkommen
Von Familie, für Familie
Aufbettung für zusätzliche Kinder sowie Hochstuhl kostenfrei möglich
Abreise bis 10 Uhr
Anreise ab 15 Uhr